ADHS / ADS – Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom

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Besonders auffällig ist, dass bei vielen ADHS-Erkrankungen die Schwerwiegenheit der Krankheit bestritten wird. Jedoch kann man das so nicht stehen lassen:

In einigen Fällen kann tatsächlich schon von schwerwiegender Erkrankung die Rede sein. Somit können Ärzte ihre Patienten gesetzeskonform behandeln, um “durch geeignete Maßnahmen auf eine humane Krankenbehandlung ihrer Versicherten hinzuwirken”, zitiert aus §70 Abs. 2 SGB V.

Beispielsweise leidet der Eine unter unerträglicher innerer Unruhe, sodass er blockiert wird, ein gesundes Leben zu führen. Dieser Mensch muss also immer in jeder Lebenssituation mit dieser inneren Unruhe leben können.

Wissenschaftlich erwiesen treten bei diesem psychischen Stress meist mehrere psychosomatische Symptome zugleich auf: wie Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationschwierigkeiten, aber auch erhöhtes Schmerzempfinden gehört dazu.
Aufmerksamkeitsstörungen, starke Impulsivität oder gar Aggressionsverhalten, Übermut und Angstverhalten, können das soziale und physische Leben des Patienten zusätzlich verschlechtern.

Die Auswirkung der Krankheit findet bei den meisten Patienten also nicht nur im Körper statt, sondern auch im eigenen sozialen Umfeld – das sollte man dabei dringend beachten!

Vorher und Nachher – wo kann der Unterschied liegen?

  • In der Zeit vor der Einnahme von Medizinalcannabis konnte sich ein ADHSler nicht angemessen mit seiner Umwelt auseinandersetzen und Beziehungen zu nahen Menschen wie auch zu fremden Menschen werden gehäuft durch Missverständnisse, lauter und grober Wortwahl, oder ähnlichem gestört. Das Zuhören in Gesprächen und Erlernen von Fähigkeiten ist für den ADHSler ebenfalls ein sehr schwieriges Unterfangen.
  • In der Zeit nach der Eingewöhnungsphase hat sich sein Leben insoweit verändert, dass der Patient sein Leben mit vollkommen neuer und vorher tatsächlich nicht für möglich gehaltener Lebensqualität erfahren kann. Seine Beziehung zum Leben und den Menschen kann eine gesunde Qualität (zurück-)gewinnen.

Literatur hier:

Cannabis-Report: Medizinische Beratung von Prof. Dr. Christoph Maier
https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2018/180523_Cannabis-Report.pdf