Terpene – ätherische Öle im Cannabis

Es gibt zahlreiche Duftstoffe, welche direkt auf die Wirkung einfließen.

Hierzu zählen:

  • Neurolidol,
  • Linalool,
  • Myrcen,
  • Limonen,
  • Pinen,
  • Carophyllen,
  • Farnesen,
  • Terpinolen

Terpene – nicht nur – für den Duft verantwortlich

Terpene und Terpenoide bilden eine Klasse organischer Verbindungen, die von zahlreichen Pflanzen – darunter auch Cannabis – als Sekundär-Metaboliten, also „sekundär verstoffwechselbare“ Substanzen, produziert werden – zusammen mit Cannabinoiden, Flavonoiden und so weiter. Sie sind für den Duft der Pflanzen und den Duft ihrer Extrakte verantwortlich.

In Cannabis sativa wurden bisher 110 Terpene und 121 Terpenoide beschrieben, wobei Myrcen und β-Caryophyllen die am häufigsten vorkommenden „Mono- bzw. Sesquiterpene“ sind, welche zu pharmakologischer Wirkungen beitragen.

Synergie und Potenzierung der Terpen-Wirkung durch Cannabinoide

Cannabis-Terpene haben eine therapeutische Potenz, sowohl durch unabhängige Wirkungen als auch durch Synergismus oder Potenzierung der Wirkungen der Phytocannabinoide:

  • antimikrobielle
    und
  • entzündungshemmende Eigenschaften,
    kürzlich beschriebene
  • analgetische Wirkung,
  • antikarzinogene,
  • antimutagene,
  • antiallergische,
  • antihyperglykämische,
  • antidepressive,
  • anxiolytische,
  • sedierende Wirkung,
  • immunstimulierende Wirkung,
  • bronchienerweiternde Wirkung,
  • Steigerung von Gedächtnis und Konzentration,
  • aktive Wirkung auf die wichtigsten dermatologischen Entzündungskrankheiten.

(Quelle: https://www.researchgate.net/publication/366325090_MINI-REVIEW_CANNABIS_TERPENES_IN_RELATION_TO_HUMAN_HEALTH

Weiterführende Literatur (auf englisch)