Achtung, FAKE NEWS im Umlauf: „die Genehmigungsfiktion sei nicht mehr rechtskräftig“

Man liest immer wieder, dass die Genehmigungsfiktion jetzt ihre Bestandkraft abgelegt habe, aber dem ist NICHT so!

Das Gesetz hat sich um kein Wort verändert, lediglich wurde eine Rechtssprechung in den Medien so weit genutzt, um das Volk und die Menschen zu verwirren.

Die Tatsache ist früher so gewesen und immer so geblieben, wie folgt:

  1. ein alleiniger Eintritt der Genehmigungsfiktion keinen Leistungsanspruch,
    DENN dieser kann nur gültig werden durch einen
  2. Vollständigen Antrag auf Kostenübernahme; diese besteht aus
    • Verordnung des Medikaments und Prognose der dauerhaften Behandlung von deinem Arzt mit Angaben zur Menge pro Monat, Einzeldosierungen und Anwendungsform (meist Inhalieren/Verdampfen)
    • Begründung, weshalb andere Medikamente ausgeschlossen werden müssen
    • Nachweise von nationalen und internationalen Studien über die Wirksamkeit von Cannabinoiden (und dem Entourage-Effekt durch die Einnahme des Wirkstoff-Vollspektrums der Arzneiblüte)

WENN dieser Antrag VOLLSTÄNDIG ist, dann bleibt der Leistungsanspruch – eintretend mit dem Ablauf der Frist zur Genehmigungsfiktion – bestehen!

Sobald die Krankenkasse diese Frist versäumt, also keine ausführlich begründete Ablehnung deines Antrages bereitlegt, dann kannst – oder musst in den meisten Fällen – die Krankenkasse zur EINSICHT zwingen und die schriftliche BESTÄTIGUNG der Kostenübernahme-Antragsannahme zur Vorlage bei deinem Arzt verlangen!

Hier das Gesetz zitiert:

  • § 13 Abs. 3a Satz 6 SGB V: „Erfolgt keine Mitteilung eines hinreichenden Grundes, gilt die Leistung nach Ablauf der Frist als genehmigt.“
  • § 13 Abs. 3a Satz 7 SGB V: „Beschaffen sich Leistungsberechtigte nach Ablauf der Frist eine erforderliche Leistung selbst, ist die Krankenkasse zur Erstattung der hierdurch entstandenen Kosten verpflichtet.“

Selbst beschaffene („unaufschiebbare Leistung“ bspw. aufgrund von akuter Notwendigkeit) Leistungen, also Cannabisblüten und Verdampfer, müssen erstattet werden!

  • § 13 Abs. 3 Satz 1 SGB V: „Konnte die Krankenkasse eine unaufschiebbare Leistung nicht rechtzeitig erbringen oder hat sie eine Leistung zu Unrecht abgelehnt und sind dadurch Versicherten für die selbstbeschaffte Leistung Kosten entstanden, sind diese von der Krankenkasse in der entstandenen Höhe zu erstatten, soweit die Leistung notwendig war.“

FAZIT: ein rechtskräftiger Anspruch besteht nur dann, wenn die Antragstellung vollständig und wahrheitsgemäß vorliegt!

Falls Probleme bestünden, könnt Ihr Euch HIER bei mir melden

Das Praxiszimmer für Patienten

Hier sollen Argumente und Gegenargumente für und gegen Cannabis als Medizin aufgezeigt werden.

Das soll dazu dienen, mehreren Ärzten und Patienten die Möglichkeit klarzumachen, Cannabis als Medizin für bessere Behandlungserfolge anwenden zu können.

Des Weiteren soll es dazu dienen, klarzumachen, WARUM KEIN ANDERES Medikament in Frage kommen KANN!

Hierzu gibt es ein Schlagwort: als „austherapiert“ gelten; denn man gilt als austherapiert, wenn der ersehnte Behandlungserfolg erwartungsgemäß NUR DURCH CANNABINOIDE – nicht jedoch durch andere Medikamente – hervorgebracht werden kann.

Schließlich: Da in aller Regel kein anderes Medikament Cannabinoide enthalten, kann eine erfolgreiche Behandlung NUR MIT MEDIZINALCANNABIS erfolgen!

…Bald erfahrt ihr hier mehr!

Blog / Neuigkeiten

1. Überschrift: „Endocannabisnoid-Mangel: Ursache zahlreicher Krankheiten?“ Artikel vom 22. September 2020 von den LausitzNews: https://lausitznews.de/artikel/endocannabinoid-mangel-ursache-zahlreicher-krankheiten_7484.html

2. Artikel „Warum eine sogenannte Cannabisabhängigkeit“ im HanfJournal vom 10. Februar 2014 in Verbindung mit Dr. Grotenhermen, DEM Facharzt für Cannabis als Medizin in Deutschland:
https://hanfjournal.de/2014/02/10/warum-eine-genannte-cannabisabhaengigkeit/

Cannabis normal, Cannabis legal!

Cannabis ist legal – wir (alle) bedürftigen Menschen müssen nur wissen, wie es uns im Rechtsstaat Deutschland ermöglicht wird, uns von der langandauernden Prohibition durch Cannabis zu heilen!

COVID-19 ohne Chance gegen Cannabis?

Das Virus braucht einen bestimmten Rezeptor um am Körper anzudocken: den ACE2-Rezeptor.

Bei Cannabiseinnahme wird genau dieser Rezeptor besetzt, sodass der Virus keinen Anschluss zu deinem Körper findet.

So wird der Virus von Cannabispatienten in aller Regel gänzlich vor Eindringen durch die abgewehrt. Der Virus könnte somit nicht weiterleben.

Lese hier: kann Cannabis eine sichere ergänzende Behandlungsmethode werden?

Essentielle Literatur

Um dich weiter einzulesen, für welche Symptome und Krankheiten Cannabis als Medizin verschrieben werden, nutze folgende Literatur*:

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*Cannabis – Verordnungshilfe für Ärzte von Grotenhermen/Häußermann:
http://www.wissenschaftliche-verlagsgesellschaft.de/titel/61118.html


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*Cannabis und Cannabinoide: in der Medizin
http://www.blickinsbuch.de/item/c5f209e80ff6736f19b1a8935ff6b33c

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*ACM Magazin 2020:
http://www.cannabis-med.org/index.php?tpl=page&id=21&lng=de